Hoffnung, Glaube, Liebe

Abschied. Ein Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange darauf gefreut hat. Ein schöner Spruch. Aber ist er auch wahr? Irgendwie schmerzt es schon. Aber nicht, wenn ich mich darauf freue. Allerdings freue ich mich auch nicht auf Abschiede. Weil bei Leuten die man nicht mag, ist es kein abschied. Da ist es einfach nur ein „Tschüss.“ Im besten Fall noch ein „Auf Wiedersehen!“ Abschiedsschmerz. Schmerz. Negativ. Manchmal heilbar. Manchmal nicht. Was ist die große Liebe? Was ist Verlust? Es liegt so nah beieinander. Verlust. Liebe. Schmerz. Wie war das noch? Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, doch die Liebe ist die Stärkste unter ihnen. Dort wo Verlust ist, braucht man Glaube an den Neuanfang. Dort wo Schmerz ist, braucht man Hoffnung auf Besserung. Doch wenn das nicht vorhanden ist? Versinken in Selbstmitleid? Alles überspielen? Vergessen? Die große Liebe. Was ist das? Wer ist das? Wie ist das? Wann ist das? Bekommt jeder irgendwann seine große Liebe? Und wenn ja: Warum verliert man sie dann? Mehrere Monate, Jahre liebt man diese Person. Und dann sieht man einfach ein: Es hat keinen Sinn. Verloren. Man muss sich geschlagen geben. Dabei hat man die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Wenn die andere Person sich nun doch um entscheidet. Mehr fühlt. Mehr will. Nur anders handelt. Ist man dann mit seiner „großen Liebe“ durch, oder ist das SCHWUPPS wieder da? Eine große Liebe. Märchenprinz. Weißes Pferd. Sonnenuntergang... Traumwelt. Einfach nicht die Realität. Jeder weiß das, und doch glaubt jeder daran. Warum auch nicht? Träumen ist so schön. Man darf nur nicht in seinen träumen versinken. Manchmal sollte man doch besser sein Leben träumen und nicht seinen Traum leben. Führt zu WirrWar. Was ist real, was ist erfunden, was ist dazwischen. Eine Reale-Traumwelt. Das wäre schön. Aber auch sinnvoll? Voller Sinn. Oh ja, das ist es doch wahrscheinlich. Sinn ist doch so etwas wie Kreativität; oder nicht? Was ist Sinn? Sinnlich? Sinnvoll? Sinnig? Unsinnig? Besonnen? Wer erklärt mir die Welt – sinnvoll... so das ich es verstehe. Ein fünfzehn jähriges Mädchen, welches von der großen Liebe träumt, einem Märchenprinzen auf einem weißen Pferd. Vielleicht trifft man seine große Liebe auch schon ganz früh, nur da findet man das andere Geschlecht noch doof.
Wer weiß denn schon irgendetwas über die Liebe? Sie ist geheimnisvoll, anhänglich und nervig. Und die schönste Geste, die man jemandem zuwerfen kann...!

12. Oktober 2007; 21:16

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