Wörter, Stämme, Familien

Wissen ist Macht. Sagen manche. Aber wenn man Dinge weiß, die man nicht wissen sollte, kann man mit dieser „Macht“ einfach nichts anfangen… Na gut, man kann kriminell werden und jemanden erpressen, man kann aber auch erpresst werden. Gewissen ist meistens schlecht. Man sagt ja nicht „Ich habe echt ein gutes Gewissen.“ Und bewusst sein, bzw. bewusst werden… Ja das ist schwierig. Meistens hat das etwas mit Veränderungen zu tun. Oder mit Dummheit, weil man etwas vorher nicht bemerkt hat. Der Wortstamm oder die Wortfamilie zu „wissen“ ist irgendwie sehr vieldeutig. Viele Wortfamilien sind das. „Sinn“, „Liebe“, „Bann“. Wo ist der Unterschied zwischen sinnvoll, besonnen und sinnlich? Wo ist er zwischen lieblich, beliebt und liebend? Wo ist er zwischen verbannt, in denn Bann gezogen und den Bannen der Hitlerjugend? Natürlich ist der Unterschied da, aber wie können die Dinge so unterschiedlich sein, wenn sie doch die gleiche Herkunft haben. Miteinander verwandt sind. Das lernt man doch schon in der Grundschule. Worte haben also eine lange zeit… etwas gemeinsam. Bis die Bedeutung einfach verändert wird. Nimmt man sich als Beispiel das Wort „schön“. Da würde doch auch niemand auf die Idee kommen die Wortbedeutung einfach zu verändern. Das man sagt: „Das Flugzeug war beim Start ganz schön!“ Anstelle von: „Das Flugzeug war beim Start ganz laut!“ Wahrscheinlich fand Hitler seine Jugend bannend. Magisch. So einfach kann man dieses Thema anscheinend nicht ergründen, begründen und verstehen. Dabei wollte ich jetzt ein schlagendes Argument finden. Für alles. Weil ich ein Argument bin. Für alles.

Warum siehst du das so? Weil Bentje! Sie ist bentje, bentje und bentje. Und ich bentje bin. Nenne ein Adjektiv, das dich am besten beschreibt: bentje…

22. Juni 2008; 17:50 

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