Husten und Weinen

Ich muss irgendwas aufschreiben. Ich muss etwas mitteilen. Ich muss versuchen nicht durchzudrehen. Aber wie stellt man das an? Wenn man seit zwei Wochen versucht alles positiv zu sehen und dann einen Heulanfall bekommt… Weil einfach alles zu viel ist. Das Aufstehen, das Denken, das Lieben, das Verzweifeln. Ich mag keine Musik hören, ich mag keine Gespräche führen. Ich mag nicht schlafen und ich mag nicht wach sein. Ich mag nicht lernen und ich mag nicht erst sechzehn sein. Ich mag nicht achtzehn sein. Ich mag ein kleines Kind sein, dessen einziges Problem es ist, die Schleife auf den neuen Schuhen zu lösen. Und ich mag dich hier haben. Ich mag dich spüren. Ich mag dich…

Ich habe keine Ahnung was los ist. Ich bin verliebt, verknallt, durchgedreht. Jedes Wort, was ich schreibe, muss ich mir tausendmal zurechtlegen, bis hier hin habe ich schon eine Viertelstunde gebraucht. Groß- und Kleinschreibung ist mir wichtig, trotzdem mache ich grade Fehler. Man darf doch Fehler machen, oder? Man sollte sich nur immer vorher überlegen welche Konsequenzen alles haben kann. Mir schießen verrückte Gedanken durch den Kopf. Absurde Dinge kommen in meinen Kopf, Dinge die nicht gut sind.

Ich bekomme grade Husten, meine Nase ist verstopft. Vollgeheult. Jetzt möchte ich schlafen, achtzig Stunden lang. Weil das genauso unwahrscheinlich ist wie vielleicht alles Andere.

Ich weine mir ein Schlaflied…

 

[12. Mai 2009; 00:06 Uhr]

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